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Starkoch Jamie Oliver gewinnt langen Kampf gegen McDonalds

27 January 2018, 17:11

Ernaerung





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Oliver zeigt Kindern, wie Chicken Nuggets hergestellt werden

Es ist eine Geschichte, die zeigt, was man mit dem Glauben an sich selbst und seinem Willen erreichen kann. Der Starkoch Jamie Oliver hat vor zwei Jahren bewiesen, dass eben jener Glaube und Willen Berge versetzen und sogar multinationale Konzerne zu Änderungen bewegen kann. Er kämpfte lange gegen die Fastfood-Kette McDonalds und gewann letztendlich seinen Kampf. McDonalds änderte seine Produktionsablauf. Im Rahmen der neuen Haltung McDonalds bezüglich des Einsatzes von gemanipuliertem Futter bei Hühnerfleisch, ist eben jene Geschichte so aktuell und bezeichnend für die aktuelle Situation wie nie zuvor. Deshalb erzählen wir sie so, als wäre sie erst gestern passiert.

Boy-eating-large-hamburger-and-father-extinguishing-burning-grillDer Hamburgerfan und Enthusiast Oliver zeigte Kindern in seinen Vorführungen und Shows unter Anderem, wie aus dem Huhn Chicken Nuggets werden. Er zeigte auf, dass zunächst das gute Fleisch des Huhns beiseite genommen wird und im Anschluss die Überreste (wie Fett, Haut und innere Organe) dann zur Herstellung der frittierten Nuggets verwendet werden. Damit erregte Oliver nicht nur bei Kindern viel Aufsehen. Diese Resonanz seiner jungen Zuschauer, die seine Aufführungen sahen, bestärkte ihn seinen Kampf gegen McDonalds fortzusetzen. Durch die engmaschige Verbindung der einzelnen Franchise-Unternehmen ist es im Allgemeinen schwer Klarheit in die Produktionsabläufe solcher Großkonzerne zu bekommen. Oliver hat dies nun erreicht.

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Burger King und Taco Bell verzichten schon länger auf Chemie

Mit der Änderung im Herstellungsprozess verzichtet nun auch McDonalds auf die Verwendung des schädlichen Ammoniaks und schädlicher Ammoniumverbindungen. Zuvor hatten die Fastfood-Ketten Burger King und Taco Bell bereits auf die Verwendung solcher Chemikalien bei der Zubereitung der Burger verzichtet. Bis zuletzt nutzte McDonalds Ammoniumhydroxid als antimikrobielles Mittel bei der Zubereitung der Speisen. Dadurch konnte McDonalds das Fleisch haltbarer machen und somit länger verwenden. Es scheint so, als wäre in den USA der Ertrag und die Bilanz wichtiger, als die Gesundheit der Kunden.

Auf Grund der schlechten Presse gegen McDonalds verkündete das Unternehmen Arcos Dorados, der Franchise-Manager für McDonalds in Lateinamerika, dass solch ein Verfahren in der Region Lateinamerika nicht praktiziert werden würde. Das gleiche soll auch für Irland und Großbritannien gelten. Dort würde kein Ammoniumhydroxid benutzt, da hier das Fleisch ausschließlich aus der Region bezogen werden würde.

 




 

McDonalds nimmt Stellung zu billigen Fleisch

Auf der offiziellen Website von McDonalds hat das Unternehmen zu den Vorwürfen, billiges Fleisch zu verwenden, Stellung bezogen. Die Fastfood-Kette sagte, dass sie kein billiges, sondern günstiges Fleisch ihren Kunden anbieten würde. McDonalds sei wegen der großen Nachfrage darauf angewiesen, ihre Waren zu niedrigen Preisen von den Lieferanten zu kaufen. Die Fastfood-Kette sei aber bemüht die beste Qualität für seine Kunden bereitzustellen. Allerdings gibt es einen faden Beigeschmack, da offensichtlich in anderen Regionen McDonalds ohne Chemikalien wie Ammoniumhydroxid auskommen kann und es in den USA offenbar bislang nicht gelungen ist. Doch auch, wenn dieser chemische Stoff bei der Herstellung des Fleisch für die Burgerfans in den vereinigten Staaten nur dort verwendet wird, wirft dies auch ein schlechtes Licht auf die Burger hierzulande. Denn auch diese sind stark mit Konservierungsstoffen und anderen chemischen Stoffen versetzt. Letztendlich weiß man beim „Reinbeißen“ nicht, was in einem Hamburger alles drin ist.

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McDonalds in Deutschland erlaubt wieder Genmanipulation

Ausgerechnet in dem Moment, in dem auf Amerikas Boden auf die Verwendung des schädlichen Stoffs Ammoniumhydroxid verzichtet wird, hat McDonalds in Deutschland bekannt gegeben, dass nach mehreren Jahren den Hähnchenfleisch-Lieferanten wieder gestattet wird, gentechnisch verändertes Futter zu verwenden. 2001 hatte sich der Fastfood-Kette dazu verpflichtet auf die Verwendung von Genfutter zu verzichten. Seit Anfang April besteht diese Selbstverpflichtung nicht mehr. Grund dafür sei, dass die nationalen und internationalen Lieferanten für Hähnchenfleisch „keine ausreichenden Mengen an nicht gentechnisch veränderten Futternmitteln zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen garantieren können“, sagte ein Sprecher von McDonalds in Deutschland und bestätigte somit einen „Spiegel“-Bericht.
Die Umweltorganisation Greenpeace hat laut „Spiegel“ die Verwendung von genmanipuliertem Futter bereits kritisiert. Die Organisation warf McDonalds vor, den „Einsatz von Gift“ in der Landwirtschaft zu fördern.

Neues McDonalds-Maskottchen zum Fürchten

resize (1)Die amerikanische Fast-Food-Kette macht derzeit nicht nur mit ihrer laxen Gesundheitspolitik auf sich aufmerksam. Mit ihrem neuen Maskottchen Happy zauberte der Konzern kein Lächeln auf Kinderaugen, sondern einen zynischen Shit-Storm auf Twitter. Das neue Aushängeschild des Burger-Konzerns hat einen weit aufgerissenen Mund, riesige Augen und eine hochrote Farbe.

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Kampf gegen schlechtes Image

Schon lange gibt man Konzernen wie McDonalds die Schuld an Fettsucht und erhöhten Cholesterinwerten. Mit ihrem neuen Maskottchen Happy und gesunden Beilagenalternativen wie Äpfeln und Erdbeerjoghurt will man nun ein besseres Image aufbauen. Ein Blick auf den Kurznachrichtendienst Twitter zeigt, dass das nicht ganz so funktioniert hat. So schrieb beispielsweise @LVIMA „Bring deine Kinder in Sicherheit“. @realdaveimboden indes kommentierte „Gott im Himmel, mach, dass es aufhört“.

Auf Twitter und Buzzfeed ist Happy das Thema der Stunde. Viele Poster vermuten gar einen werbewirksamen Trick von McDonalds. So habe das unansehnliche Monster mit Absicht für Furore sorgen sollen, um sich schnell im sozialen Netz zu verbreiten. Immerhin ist jede Werbung gute Werbung. Dass dem tatsächlich so sein könnte, mutmaßen nun auch Experten. Immerhin habe McDonalds im ersten Quartal 2014 vor allem im Heimatmarkt herbe Verluste hinnehmen müssen. Die Lust auf ungesundes Fast-Food habe besonders in den USA massiv nachgelassen. Weitere Länder folgen dieser Entwicklung.

 


Quelle:Liebe ist Leben


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