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Kinder und das Coronavirus – wie es um die Gefahr der Ansteckung und Verbreitung steht

25 August 2020, 11:43

Corona





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Wie infektiös sind Kinder? Die Wissenschaft forscht und hat erste Erkenntnisse. 
 


 

Kinder seien keine Treiber für Corona-Infektionswellen, hieß es in einer kürzlich veröffentlichten Studie zur Ansteckungsgefahr. Allerdings bleiben in der Untersuchung viele Fragen zur Rolle von Kindern in der Pandemie offen.

Dass Kinder sich mit dem neuen Coronavirus anstecken können, ist unter Forscherinnen und Forschern unbestritten. Bei einem Ausbruch in einem Wohnblock in Neukölln zum Beispiel waren rund 40 Prozent der Infizierten Kinder – 40 von 93 bestätigten Fällen.

Häufig allerdings zeigen Kinder gar keine Symptome oder die Erkrankungen ähneln einer normalen Erkältung oder Magen-Darm-Verstimmung. Schwere Verläufe kommen sehr viel seltener vor als zum Beispiel bei Seniorinnen und Senioren. In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts seit Beginn der Pandemie nur drei Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben, die bis 19 Jahre alt waren. Etwa 22.000 Kinder und Jugendliche waren bislang nachweislich mit dem Virus infiziert (Stand: 21. August 2020). Damit unterscheidet sich die Altersverteilung bei Covid-19 von anderen Infektionskrankheiten, wo Kinder teils als sogenannte Treiber der Infektion gelten – sie verbreiten das Virus also besonders stark in der Bevölkerung.





Die „Tübinger Studie“

Untersuchungen gibt es zu dem Thema einige. Die Ergebnisse sind allerdings nicht ganz eindeutig. Laut einer Studie, die die Landesregierung von Baden-Württemberg in Auftrag gegeben hatte, spielen Kinder diese Rolle im aktuellen Infektionsgeschehen des Coronavirus nicht – zumindest nicht in dem Bundesland. Anlass für die Untersuchung war die Frage, ob Kitas und Schulen geschlossen bleiben sollten. Es seien jedoch keine Evidenzen gefunden worden, dass Kinder besonders empfänglich für das Virus seien oder aber in der Familie und in der Umgebung Ansteckungen verursachten, sagte einer der Autoren der Studie, Klaus-Michael Debatin, im Deutschlandfunk (Audio-Link). Debatin ist Ärztlicher Direktor der Kinderklinik am Universitätsklinikum Ulm, das die Untersuchung zusammen mit Universitätskliniken in Heidelberg, Freiburg und Tübingen durchgeführt hat. Er riet darüber hinaus zu mehr Besonnenheit in der Diskussion. Man lerne jeden Tag ein Stück dazu und setze quasi seit einem halben Jahr ein Puzzle zusammen.
Für die Studie aus Baden-Württemberg waren knapp 5.000 Menschen ohne Corona-Symptome und ohne vorherigen Corona-Nachweis auf das Virus sowie auf Antikörper getestet worden. Es handelte sich um rund 2.500 Kinder unter zehn Jahren sowie je ein Elternteil von ihnen, die sich freiwillig gemeldet hatten. Eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus konnte nur bei einem Elternteil-Kind-Paar festgestellt werden. 64 Getestete hatten Antikörper gebildet und weitgehend unbemerkt eine Corona-Infektion durchlaufen. Darunter befanden sich 45 Erwachsene und 19 Kinder. Baden-Württemberg nahm die Studie als Grundlage für weitere Öffnungsschritte von Kitas und Grundschulen.

 

Studie: Von kranken Kindern haben nur sehr wenige Corona

Ein anderen Ansatz verfolgte eine Studie des Katholischen Klinikums Bochum. Dort wurden 750 Kinder untersucht, die unter teils heftigen Symptomen wie Fieber, langanhaltendem Husten, Erbrechen oder Durchfall litten. Wegen dieser Symptome habe bei Eltern und Ärzten der Verdacht auf eine Corona-Infektion nahe gelegen, berichtete die Klinik. Positiv getestet worden sei von den 750 aber lediglich ein einziges Kind.

 

Studie aus Sachsen erkennt keine akute Ansteckungsgefahr

Eine weitere Studie zur Häufigkeit von Corona-Infektionen an sächsischen Schulen kommt zu dem Schluss, dass während des Testzeitraums nur eine geringe Gefahr bestanden hat. Nach Angaben des Direktors der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig, Kiess, wurden in 14 von 2.338 Blutproben Antikörper als Hinweis auf eine überstandene Corona-Infektion gefunden. Die akute Ansteckung habe bei Null gelegen, erklärte Kiess.

Die Untersuchung fand in den Monaten Mai und Juni statt. Die Rachenabstriche und Blutproben waren von Schülern, Schülerinnen und Lehrerkräften an zehn Grundschulen und neun Gymnasien genommen worden. Die Mediziner fragten zudem 900 Kinder und Jugendliche nach psychischen Folgen der Schulschließungen. Beklagt wurden demnach ein Verlust von Lebensqualität und eine fehlende Tagesstruktur.





Andere Studien, andere Ergebnisse

Der Berliner Virologe Drosten war in einer Studie zu der Infektiosität von Kindern im April zu einem anderen Ergebnis gekommen. Seine Untersuchungen legen nahe, dass Kinder genauso ansteckend sein könnten wie Erwachsene. Kinder hatten demnach genauso viele Viren im Rachen wie Erwachsene. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Untersuchung aus den USA, von der die New York Times berichtete.
Drosten schloss aus seinen Ergebnissen, dass die Öffnung von Schulen und Kitas vorsichtig angegangen werden sollte – und war dafür zum Teil in die Kritik geraten.
Unterstützung für seine wissenschaftliche These, dass Kinder eine ähnlich hohe Viruslast haben wie Erwachsene, bekommt Drosten von anderen, internationalen Studien. Kürzlich etwa hat eine neue Fallberichtsserie aus den USA gezeigt, dass Säuglinge unter drei Monaten sehr hohe Viruslasten in sich tragen. Sie selbst seien in der Regel gesund und ihre Atemwege durch die Infektion nur gering oder gar nicht betroffen. Trotzdem, so warnen die Forschenden, seien Kontakte mit ihnen wahrscheinlich mit einem hohen Ansteckungsrisiko verbunden.
Jedoch ist die reine Anwesenheit von Viren in den Atemwegen noch kein Nachweis, dass diese auch genauso stark weitergegeben werden. Das erklärten Kinderärzte und Fachärzte für Hygiene in einer Stellungnahme von vier Fachgesellschaften.
Diese Frage wird auch durch die Studie aus Baden-Württemberg nicht beantwortet. Denn durch die frühen Schul- und Kita-Schließungen zu Beginn der Pandemie hatten viele Kinder kaum noch Kontakte außerhalb der Familie und damit nur wenig Gelegenheit, sich mit dem Virus zu infizieren. Die geringen Fallzahlen der Kinder der Studie aus Baden-Württemberg, die eine Infektion bereits durchgemacht haben, könnten damit zusammenhängen.
Mit der Frage, ob Schulen und Kitas bei Ausbrüchen wieder schließen sollten, beschäftigte sich eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Sie hält Schul- und Kitaschließungen für das wirksamste Mittel gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Den Autoren zufolge haben sie die Wachstumsrate der bestätigten Infektionen um fast acht Prozentpunkte verringert. Kaum Wirkung zeigten der Studie zufolge dagegen die Einschränkungen in anderen Bereichen wie dem Einzelhandel, dem Gastgewerbe oder bei Friseuren und Kosmetik.

 

Andere Studien widersprechen dieser These. Forscherinnen und Forscher der ETH Zürich etwa kamen in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass die Schließung von Restaurants und Geschäften ebenso wie von Kinos durchaus etwas bringt. Nicht so effizient seien dagegen die Schulschließungen. Für die Erhebung nutzten die Forschenden Daten unter anderem aus der Schweiz, mehreren EU-Ländern, den USA und Kanada. Sie räumten ein, dass die Daten eine große „Streuung“ besäßen und nur eine grobe Bewertung zuließen.

 

Weitere Untersuchungen laufen

Nötig sind also weitere Studien. In Nordrhein-Westfalen begann im Juni eine große Untersuchung zum Corona-Infektionsgeschehen bei Kindern. 35.000 Speichelproben von mehr als 5.200 Kindern und Kita-Beschäftigten wurden untersucht. Wie die Universitätsklinik Düsseldorf mitteilte, wurde in den Proben nur eine Infektion bei einem Kind gefunden. Allerdings hat es nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsamtes während des vierwöchigen Studienzeitraums in den 115 beteiligten Einrichtungen weitere Corona-Infektionen bei Kindern und Beschäftigten gegeben, die nicht an der Studie teilgenommen haben.
Insgesamt wurden demnach zehn Neuinfektionen festgestellt – zwei beim Personal und acht bei Kita-Kindern. Die Auswertung zeige, dass im Studienzeitraum die Häufigkeit von Neuinfektionen in den Kitas auf dem gleichen Niveau wie für die Stadt Düsseldorf insgesamt gelegen habe, erklärte Professor Jörg Timm, Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik. In einem Fall habe es Hinweise darauf gegeben, dass es innerhalb der Kita zu einer Übertragung von Sars-CoV-2 auf ein weiteres Kind und von dort auf Haushaltsangehörige gekommen sei.
Auch in Hessen ist kürzlich ein neues Studienprojekt gestartet. Hier testen an 60 Kitas die Eltern ihre Kinder über drei Monate hinweg auf das Coronavirus. Das soll Rückschlüsse auf die Ausbreitung von Sars-CoV-2 in den einzelnen Regionen bringen. Ähnliche Untersuchungen sind in Berlin geplant. Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) liegen bereits erste Zwischenergebnisse vor: Bei älteren Kindern ließen sich dort häufiger Antikörper gegen das Coronavirus nachweisen als bei jüngeren – das ist das Zwischenfazit. Demnach haben ältere Kinder zwischen 10 und 18 Jahren häufiger Antikörper entwickelt als solche unter 10 Jahren.
Mitte August ging ein bundesweites Kita-Register online. Kitas und Tagesmütter sollen auf der Internetplattform regelmäßig unter anderem Informationen zum Infektionsgeschehen und den Kapazitäten in ihrer Einrichtung eintragen können. Dieses wird vom Familien- und Gesundheitsministerium finanziert und vom Deutschen Jugendinstitut und dem Robert Koch-Institut umgesetzt.

Sie können die Erkenntnisse des Robert Koch-Instituts zu Kindern hier nachlesen.






Quelle: deutschlandfunk


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