change language     -        


Warum vor allem die Deutschen einen Handelskrieg fürchten

May 31, 2018, 9:34 pm

Type: industrie

       




news_image

Die Amerikaner scheinen wenig Lust darauf zu haben, in Paris am Rande des Ministertreffens der OECD ernsthaft über eine Beilegung des Handelskonflikts zu verhandeln. US-Handelsminister Wilbur Ross hat die Europäische Union (EU) vor Gegenmaßnahmen zu möglichen US-Sonderzöllen auf Stahl und Aluminium gewarnt.

"Falls es eine Eskalation gibt, dann weil die EU entscheidet, zurückzuschlagen", sagte er. Nun warten alle darauf, ob und wann Präsident Donald Trump seine Entscheidung zu möglichen Strafzöllen bekannt gibt. WELT gibt einen Überblick über die wichtigsten Fakten zum Handelskrieg.

Was werfen die Amerikaner den Europäern vor?

Hintergrund des aktuellen Konflikts ist das hohe Handelsbilanzdefizit der USA mit den wichtigsten Handelspartnern der Amerikaner: China und der Europäischen Union. Die Amerikaner kaufen dort mehr, als sie Güter und Dienstleistungen dorthin verkaufen. Im vergangenen Jahr war das US-Handelsdefizit auf rund 566 Milliarden Dollar gestiegen und damit auf das höchste Niveau seit 2008.

Besonders groß ist es im Handel mit China und Deutschland. Trump behauptet, die Chinesen und Europäer würden die USA mit ihren Waren "überschwemmen". Zölle sollen Importe verteuern und so die amerikanische Wirtschaft schützen, hofft Trump.

Was verlangt die US-Regierung?

Die am 8. März von US-Präsident Donald Trump beschlossenen Zölle sind seit 23. März in Kraft. Für eine unbefristete Ausnahme für die EU verlangten die USA generelle Handelserleichterungen für US-Unternehmen und/oder Obergrenzen bei den Stahllieferungen beziehungsweise Kontingente.

Die Rede war laut EU-Kreisen von einer Reduktion um bis zu 16 Prozent. Außerdem will Washington Zollsenkungen auf US-Produkte wie etwa Autos. Die EU will sich aber nicht erpressen lassen. Erst bei permanenten Zollausnahmen soll über andere Themen verhandelt werden. Freiwillige Exportbeschränkungen sind nach Überzeugung der EU nicht mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) vereinbar.





Wer entscheidet über die US-Zölle und Gegenmaßnahmen der EU?

Die zwei Mal verlängerte, einmonatige Ausnahme für die EU läuft am 31. Mai um Mitternacht aus. Laut EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström wird US-Präsident Trump selbst über das weitere Vorgehen entscheiden. In der EU hat die Brüsseler Kommission das Mandat in Handelsfragen.

Anzeige

Sie hat eine Liste mit 332 US-Produkten für Vergeltungsmaßnahmen bei der Welthandelsorganisation vorgelegt. Da es sich um eine Aufrechnung des erwartbaren Schadens durch die US-Zölle handelt, braucht die EU aber kein grünes Licht von der WTO, sondern kann die Zölle ohne Konditionen beschließen. Sie sollen am 20. Juni in Kraft treten.


Quelle: MSN



news_image

Er könnte für die seltsamen Bahnen entlegener Himmelskörper unseres Sonnensystems verantwortlich sein, heißt es. Doch für die Existenz des sogenannten Planeten 9 fehlen bisher handfeste Beweise. Nun sagt ein Astronomenteam: Es muss diesen mysteriösen Auße

Read more

news_image

Hummeln sind die besseren Drohnen: Im Vergleich sind die Insekten schneller und sparsamer als Maschinen mit Propellern. Ein ganzer Schwarm von ihnen könnte Jobs in der Landwirtschaft bekommen.

Read more

news_image

Der Klimawandel bringt die Mikroorganismen im Ozean durcheinander. Forschende fürchten: Das wirkt sich auf den ganzen Planeten aus.

Read more


allnews_image

Auf einer russischen Inselgruppe herrscht Eisbäralarm: Dutzende der Raubtiere sind in eine Siedlung eingedrungen. Experten machen den Klimawandel verantwortlich, der den Lebensraum der Tiere zerstört. Es gibt aber noch einen weiteren Grund.

Voir plus


allnews_image

In nur 15 Jahren dürften fliegende Autos in den Städten ein grosses Thema werden. Bereits jetzt kann man erste solche Gefährte kaufen.

Voir plus


allnews_image

In den Ozeanen breiten sich sauerstofflose Zonen aus, in denen praktisch nichts mehr lebt. Schuld daran sind Überdüngung und Klimawandel.

Voir plus




allnews_image

Dans toute la France, les manifestations des Gilets jaunes ont été émaillées de violences, notamment entre manifestants et policiers.

Voir plus


allnews_image

INCIDENTS L’incident a eu lieu alors que des manifestants étaient à proximité de l’Assemblée nationale…

Voir plus


allnews_image

Deux personnes, dont un enfant, sont mortes et quatre autres ont été légèrement blessées après une explosion suivie d'un incendie à Lyon.

Voir plus


allnews_image

Une étude internationale montre que les taxes sur les émissions de carbone pourraient être acceptées par le public si les recettes étaient reversées aux citoyens.

Voir plus


allnews_image

Avant l'acte 13, difficile de savoir où va la mobilisation des gilets jaunes, qui avait marqué le pas samedi 2 février.

Voir plus