change language     -        


Israelische Luftangriffe in der Provinz Aleppo – die neusten Entwicklungen im Kampf um das nordsyrische Idlib

7 May 2020, 19:47

Geschichte





news_image

Quelle Image: https://www.nzz.ch/international/idlib-das-neuste-im-kampf-um-syriens-letzte-rebellenbastion-ld.1536230

 

N

eun Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien kontrollieren die Aufständischen nur noch die Provinz Idlib. Präsident Bashar al-Asad ist entschlossen, auch die Region im Nordwesten zurückzuerobern. Die Türkei will dies jedoch unbedingt verhindern.


 

Die neusten Entwicklungen

  • Laut syrischen Staatsmedien haben israelische Kampfflugzeuge syrische Militärstützpunkte in der Provinz Aleppo im Norden des Landes angegriffen. Die Maschinen feuerten mehrere Raketen auf Depots in der Umgebung der Stadt al-Safira ab, berichtete die Agentur Sana unter Berufung auf Militärquellen am Montagabend (4. 5.). Die Luftabwehr der syrischen Streitkräfte sei gegen die Angriffe aktiviert worden, hiess es. Über eventuelle Opfer und die Auswirkungen der Angriffe lagen keine Angaben vor. Von israelischer Seite gab es dazu keine Stellungnahme.
  • Bei der Explosion eines mit Sprengstoff präparierten Tanklasters in Afrin sind mindestens 46 Personen getötet und etwa 50 verletzt worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte befürchtete am Dienstagabend (28. 4.), dass die Opferzahl des Anschlags weiter steigen könnte. Nach Angaben von Aktivisten explodierte der Lastwagen auf einer belebten Strasse nahe dem Gouverneurssitz, der von den türkischen Truppen genutzt wird. Die Türkei machte die syrische Kurdenmiliz YPG und die eng mit ihr verbundene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Anschlag verantwortlich. Zur Tat bekannt hat sich bis anhin niemand. Das Gouverneursamt der türkischen Grenzprovinz Hatay teilte am Dienstag mit, ein Verdächtiger, der den Lastwagen zum Anschlagsort gebracht haben soll, sei festgenommen worden. Nähere Informationen dazu liegen nicht vor. Zum Bericht
  • Syrien hat wegen der Coronavirus-Pandemie die für April geplante Parlamentswahl auf den 20. Mai verschoben. Es ist der dritte Urnengang seit dem Beginn des Syrien-Konflikts im Jahr 2011. Abgestimmt wird nur in den von der Regierung kontrollierten Teilen des Landes. Bis zum 29. April sind im Land 43 Infektionsfälle mit dem Coronavirus bestätigt, 3 Erkrankte sind verstorben. Die Regierung schloss als Schutzmassnahme am 13. März bereits Schulen und Universitäten. Hilfsorganisationen warnen vor einer Ausbreitung des Virus besonders in der umkämpften Provinz Idlib.
  •  

Wie ist die derzeitige Lage in Idlib?

Nach monatelangen Kämpfen haben die Türkei und Russland Anfang März eine erneute Waffenruhe für die letzte verbliebene Hochburg der Rebellen in Syrien vereinbart. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der russische Staatschef Wladimir Putin einigten sich bei einem Treffen in Moskau auf die Einrichtung eines «Sicherheitskorridors» entlang der Autobahn M 4 sowie die Abhaltung gemeinsamer Patrouillen entlang der Fernstrasse.

Vorausgegangen waren Gefechte im Süden Idlibs, die im Februar erstmals zu einer direkten Konfrontation zwischen der türkischen Armee und den Truppen des syrischen Machthabers Bashar al-Asad sowie seinen russischen Verbündeten führten. Die Türkei hatte seit Januar ihre Truppen entlang der Frontlinie in Idlib massiv verstärkt, um einen Vorstoss von Asads Truppen nach Norden zu verhindern, da sonst eine neue Massenflucht in die Türkei drohte.





Den syrischen Regierungstruppen gelang es aber mit Unterstützung der russischen Luftwaffe, die strategisch wichtigen Städte Maarat al-Numan und Sarakeb einzunehmen. Mitte Februar brachten sie erstmals seit Jahren auch die Autobahn M 5 wieder vollständig unter ihre Kontrolle, die die Hauptstadt Damaskus mit der Wirtschaftsmetropole Aleppo verbindet. Da Russland nicht auf Appelle zum Stopp der Offensive reagierte, griff die Türkei vermehrt selber in die Kämpfe ein.

Nach einem Luftangriff auf einen türkischen Militärkonvoi Ende Februar mit 34 Toten startete Ankara die «Operation Frühlingsschild» gegen die syrische Armee. Bei den bisher schwersten Gefechten mit der syrischen Armee seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 töteten die türkischen Streitkräfte nach eigenen Angaben Hunderte von Soldaten und zerstörten Dutzende von Panzern, Geschützen und Helikoptern Asads, bevor Anfang März die Waffenruhe den Kämpfen ein Ende setzte.

 

Welche Gruppen kontrollieren Idlib?

Die Provinz Idlib und angrenzende Teile der Provinzen Aleppo, Latakia und Hama sind das letzte grosse Gebiet Syriens unter Kontrolle der Aufständischen. Die Einwohner der mehrheitlich arabisch-sunnitischen Region im Nordwesten des Landes waren unter den Ersten, die sich im Frühjahr 2011 gegen die autoritäre Herrschaft von Präsident Asad erhoben. Die Opposition profitierte dabei auch von der Unterstützung der Türkei, die direkt an die Provinz grenzt.

 

Ein Rebellenkämpfer in der umkämpften Stadt Sarakeb: Nach internen Machtkämpfen mit den radikalen Jihadisten wurden die moderateren Rebellengruppen in Idlib weitgehend marginalisiert.

Ein Rebellenkämpfer in der umkämpften Stadt Sarakeb: Nach internen Machtkämpfen mit den radikalen Jihadisten wurden die moderateren Rebellengruppen in Idlib weitgehend marginalisiert.

Ghaith Alsayed / AP

 

Wie in anderen Teilen Syriens gewannen in Idlib über die Jahre islamistische und jihadistische Milizen die Oberhand über moderate und säkulare Oppositionsgruppen. Als mächtigste Gruppe erwies sich die radikale Nusra-Front, die als syrischer Ableger von al-Kaida firmierte, bevor sie sich offiziell von dem internationalen Terrornetzwerk lossagte. Seit einem Zusammenschluss mit ähnlichen Gruppen im Januar 2017 nennt sie sich Hayat Tahrir al-Sham (HTS).

Nach einem blutigen Machtkampf mit protürkischen Islamistengruppen übernahm die HTS Anfang 2019 die Kontrolle über den Grossteil der Region. Die Bemühungen der Türkei, ihren Einfluss einzudämmen, scheiterten. Neben der HTS sind auch die Islamische Partei Turkestans und der Al-Kaida-Ableger Hurras al-Din mit einigen tausend Kämpfern in Idlib präsent. Die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront ist dagegen weitgehend marginalisiert.

 

Was will Syriens Präsident Asad?

Asad hat wiederholt seine Absicht erklärt, jeden Zentimeter syrischen Bodens wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Dies gilt für die kurdischen Gebiete im Nordosten, aber ganz besonders für die letzte Rebellenbastion Idlib. Unterstützt werden Asads Truppen im Kampf um die Region von der russischen Luftwaffe, die Angriffe auf zivile Einrichtungen wie Märkte und Spitäler fliegt. Seit Januar beteiligen sich auch proiranische Milizen an den Kämpfen.





 

Freiwillige der syrischen Zivilschutzorganisation Weisshelme löschen Anfang Januar ein brennendes Auto nach einem Luftangriff in Idlib. Die Provinz ist seit Jahren Ziel syrischer und russischer Bombenangriffe.

Freiwillige der syrischen Zivilschutzorganisation Weisshelme löschen Anfang Januar ein brennendes Auto nach einem Luftangriff in Idlib. Die Provinz ist seit Jahren Ziel syrischer und russischer Bombenangriffe.

AP

Im Fall einer Grossoffensive auf die Stadt Idlib wird eine humanitäre Katastrophe erster Ordnung befürchtet. In der Provinz sind einige der härtesten Rebellenkämpfer versammelt. Nach dem Verlust ihrer Hochburgen in Aleppo, Daraa und Ost-Ghuta bleibt ihnen kein Ort, wohin sie fliehen könnten, ausser der Türkei. Diese hat aber ihre Grenzen dichtgemacht und will unbedingt verhindern, dass Hunderttausende von Flüchtlingen und Jihadisten ins Land kommen.

Welche Rolle spielt die Türkei?

Die Türkei war lange die führende Schutzmacht der Opposition. Die Jihadisten-Allianz HTS gilt aber auch in Ankara als Terrororganisation. Die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan will eine Offensive auf Idlib vor allem verhindern, um eine neue Massenflucht in Richtung der türkischen Grenze zu vermeiden. Schon jetzt leben 3,6 Millionen Syrer in der Türkei. Hunderttausende weitere haben in Lagern entlang der Grenze zur Türkei Zuflucht gesucht.

Nach monatelangen Kämpfen vereinbarte Erdogan im September 2018 mit Russland eine Waffenruhe und die Schaffung einer demilitarisierten Pufferzone um Idlib. Um die Einhaltung der Waffenruhe zu überwachen, richtete die Türkei zwölf Beobachtungsposten rund um Idlib ein, in denen sie Tausende Soldaten stationierte. Allerdings konnten sie weder den Abzug der Jihadisten aus der Pufferzone erreichen noch im April 2019 die Wiederaufnahme der Kämpfe verhindern.

 

Seit Januar hat die Türkei ihr Militär in Idlib massiv verstärkt. Nach einem tödlichen Luftangriff auf einen Militärkonvoi Ende Februar startete Ankara offiziell eine Militäroffensive gegen Asads Truppen.

Seit Januar hat die Türkei ihr Militär in Idlib massiv verstärkt. Nach einem tödlichen Luftangriff auf einen Militärkonvoi Ende Februar startete Ankara offiziell eine Militäroffensive gegen Asads Truppen.





Ghaith Alsayed / AP

Nach der Einnahme von Städten wie Khan Sheikhun, Maarat al-Numan und Sarakeb durch Asads Truppen wurden mehrere Beobachtungsposten eingekreist, doch lehnte Ankara es ab, sie zu räumen. Angesichts der Eskalation der Kämpfe ab Dezember 2019 entsandte die Türkei Tausende weitere Soldaten und Hunderte Panzer und Geschütze über die Grenze. Auch rüstete sie die Rebellen mit tragbaren Flugabwehrraketen aus, woraufhin diese mehrere Helikopter Asads abschossen.

Was sind die Interessen Russlands?

Russland gibt sich in dem Konflikt als neutraler Vermittler, doch spielen seine Kampfflugzeuge eine Schlüsselrolle in der Schlacht um Idlib. Der russische Präsident Wladimir Putin vereinbarte wiederholt Waffenruhen mit der Türkei – letztmals Anfang März –, doch wurden sie oft nicht eingehalten. Meist rechtfertigte Moskau die Fortsetzung der Offensive mit dem Kampf gegen «Terroristen» – ein dehnbarer Begriff, der neben den Jihadisten von HTS auch moderatere Rebellen umfassen kann.

Neben der Unterstützung Asads hat die russische Armee auch ein konkretes eigenes Interesse am Kampf gegen die Jihadisten in Idlib. Denn diese fliegen regelmässig Drohnenangriffe auf die russische Luftwaffenbasis Hmeimim an der Mittelmeerküste. Zudem kämpfen in Idlib zahlreiche tschetschenische Islamisten. Moskau möchte ihre Rückkehr in die südrussische Teilrepublik verhindern, da sie sonst die Kaukasus-Region erneut zu destabilisieren drohen.

 

Wie ist die humanitäre Lage?

In Idlib leben mehr als drei Millionen Menschen unter höchst prekären Bedingungen. Rund die Hälfte von ihnen sind Vertriebene aus anderen Regionen des Landes. Seit 2014 wurden Zehntausende Rebellenkämpfer und ihre Familien nach der Eroberung von Oppositionshochburgen wie Homs, Aleppo, Daraa und Ost-Ghuta nach Idlib gebracht. Durch die Kämpfe in Idlib wurden zwischen Anfang Dezember und Anfang März nach Uno-Angaben fast 950 000 Menschen in die Flucht gezwungen.

Menschenrechtsaktivisten werfen Damaskus und Russland vor, gezielt zivile Einrichtungen wie Märkte, Schulen, Spitäler und Bäckereien zu bombardieren, um die Bevölkerung zu demoralisieren und zur Flucht zu zwingen. Auch in anderen Regionen verfolgten sie bereits diese Taktik. Besonders gefürchtet ist der Einsatz von Fassbomben – mit Sprengstoff gefüllten Fässern, die grossflächige Zerstörung anrichten. Wiederholt setzte Asad auch Giftgas ein, wie im April 2017 in Khan Sheikhun.

Hunderttausende Zivilisten drängen sich in riesigen Lagern an der geschlossenen türkischen Grenze. Die Flüchtlinge erhoffen sich dort mehr Schutz, doch sind viele von ihnen gezwungen, in Zelten oder im Freien auszuharren. Im Fall einer Offensive des syrischen Regimes auf die Provinzhauptstadt Idlib könnten Hunderttausende mehr zur Flucht gezwungen werden. Sollte das Coronavirus in die überfüllten Flüchtlingslager gelangen, hätte dies ebenfalls katastrophale Folgen.

 

 

 


Quelle: nzz


Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann teil ihn mit deinen Freunden.




Folgt uns um keinem Artikel mehr zu verpassen




news_image

Mit dem Protest gegen die Trump-Sperre in sozialen Medien vollziehe die Bundesregierung eine 180-Grad-Wende in ihrer Politik gegen Hassrede, meinen Beobachter.

Read more

news_image

Twitter-Chef Dorsey hat seine Entscheidung, Trumps Nutzerkonto zu sperren, verteidigt. Zugleich übte er Selbstkritik und sprach von der Gefahr, wenn ein Unternehmen unkontrollierte Macht habe.

Read more

news_image

Der Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert - und besonders die Kontaktbeschränkungen verschärft. Private Treffen sind nur noch mit einer Person aus einem anderen Haushalt möglich.

Read more

news_image

Eigentlich wollten die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag ab 11 Uhr über eine Verlängerung des Lockdowns beraten. Nach Informationen von Business Insider ist der Termin jedoch geplatzt, der Gipfel um mindestens z

Read more

news_image

Ein längerer Lockdown scheint sicher. Doch was bedeutet das für die Schulen? Eine einheitliche Linie zeichnet sich vor der heutigen Kultusministerkonferenz noch nicht ab. Auch die Koalitionspartner in Bayern sind sich offenbar noch nicht einig.

Read more


allnews_image

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Dienstagabend betont, dass es wohl auch nach dem 10. Januar 2021 weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus geben wird. „Stand heute sind wir mit den Zahlen bei weitem noch nicht da, wo wir hin müss

Voir plus


allnews_image

Feuerwerk und entsprechende Verletzungen sollen das Gesundheitssystem nicht zusätzlich belasten: Der Bund hat deshalb die "Überlassung" von Feuerwerk bundesweit verboten. Zuvor hatten Gerichte ähnliche Regeln der Länder gekippt.

Voir plus


allnews_image

Kryptowährungen haben im Zuge der Coronakrise massiv an Wert gewonnen. Insbesondere der Bitcoin wird als Wertspeicher, aber auch als Zahlungsmittel attraktiver. Könnte er gar den US-Dollar als Reservewährung ablösen? Ein Morgan Stanley-Analyst teilt seine

Voir plus


allnews_image

Dover/Manston (dpa) Seit Tagen warten zahlreiche Lastwagen in Südostengland auf die Ausreise nach Frankreich. Nun stehen die Grenzen wieder offen - aber nur bei negativem Corona-Test. Noch immer geht es nicht voran.

Voir plus


allnews_image

Zum Jahresende schließt das Krankenhaus in Ingelheim am Rhein, wie zuvor zwölf andere Kliniken seit Pandemiebeginn. Ein Bündnis hält dagegen

Voir plus


allnews_image

Klein wie ein Kabinenroller, aber vollkommen autark. Aptera verkauft ein Mini-Auto, das niemals an die Steckdose muss.

Voir plus



allnews_image

Auf meinem Smartphone gibt es 160 Apps. Was sie tatsächlich tun, weiß ich nicht. Aber ich habe beschlossen, es herauszufinden.

Voir plus


allnews_image

Wenn sie nicht von einer so angesehenen Quelle käme, würde diese Nachricht ohne Weiteres ignoriert werden.

Voir plus


allnews_image

DEN HAAG. Restaurants in den Niederlanden wollen sich dem Teil-Lockdown widersetzen und öffnen, falls die Maßnahmen nicht bis Mitte Januar gelockert werden.

Voir plus


allnews_image

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht am 18. November mit dem hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) über die epidemische Lage.

Voir plus


allnews_image

Die Vorbereitungen für das Impfzentrum laufen laut der Stadt Duisburg bereits auf Hochtouren.

Voir plus


allnews_image

Alte Staudämme zu entfernen, ist weltweit geradezu in Mode, denn es hat verblüffende Folgen für die Natur. In Deutschland aber bleibt der Nutzen begrenzt.

Voir plus


allnews_image

MÜNCHEN - Es war ein Gipfel voller Nicht-Beschlüsse: Die letzte Bund-Länder-Sitzung unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgte für ordentlich Kritik quer durch Deutschland. Nun soll dem "Münchner Merkur" ein exklusives Papier vorliegen, da

Voir plus


allnews_image

Im Bundestag wurde heute für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes gestimmt. Der Antrag erhielt 415 Ja-Stimmen, 236 Abgeordnete waren dagegen und es gab acht Enthaltungen. Der Bundesrat hat dem Gesetz bereits zugestimmt.

Voir plus


allnews_image

Das „Rädern“ gehörte zu den brutalsten Strafen des Mittelalters. In einer Zeit, in der es weder Fernsehen noch Acht-Stunden-Tag gab, lockte es zudem zahlreiche Zuschauer an. Doch die trieb nicht einfach perverser Voyeurismus.

Voir plus


allnews_image

George Orwell – Journalist, Autor, Sozialist. Seine Dystopie „1984“ stellt auch heute noch einen bemerkenswert zutreffenden Kommentar zur Gegenwart dar. (imago / Leemage)

Voir plus


allnews_image

In Österreich kommen Corona-Kliniken an ihre Grenzen, die Regierung will hart gegensteuern. Laut Medienberichten soll es auch tagsüber Ausgangssperren geben – und Schulen müssen schließen.

Voir plus


allnews_image

Mit seinen Büchern „Babyjahre“ und „Kinderjahre“ wurde der Schweizer Kinderarzt Remo Largo weltbekannt. Am 11. November 2020 ist der profilierte Entwicklungsforscher im Alter von 76 Jahren gestorben. In Erinnerung bedanken wir uns für das Interview, das R

Voir plus


allnews_image

Bundeskanzlerin Merkel hat sich am Sonntag detailliert zu den geplanten Corona-Impfung geäußert. Ziel sei es, die Bevölkerung gegen das Virus immun zu machen. Erst dann könnten die Einschränkungen, “die das Virus uns auferlegt”, aufgehoben werden.

Voir plus


allnews_image

Wer von zu Hause arbeitet, gibt weniger Geld in der Stadt aus – darunter leidet die Wirtschaft. Ein Stratege der Deutschen Bank hat über eine mögliche Gegenmaßnahme nachgedacht und kassiert dafür deutliche Kritik.

Voir plus




allnews_image

Das Coronavirus erschüttert die Welt, ist aber nicht mehr die einzige globale Gefahr: Der Historiker Yuval Noah Harari erklärt im t-online-Interview, warum der Menschheit jetzt die totale Überwachung droht.

Voir plus


allnews_image

Die Corona-Fälle in Deutschland wachsen so rasant an wie die Erwartungen an einen Impfstoff gegen das Virus. Doch bald könnte es so weit sein: Gesundheitsminister Spahn sowie mehrere Pharmafirmen erwarten Anfang 2021 die ersten Impfungen.

Voir plus


allnews_image

In dem Vielvölkerstaat eskaliert ein Konflikt zwischen der Regierung in Addis Abeba und einer ethnischen Gruppe, die das Land über Jahrzehnte beherrschte.

Voir plus


allnews_image

Im Zusammenhang mit dem islamistischen Anschlag von Wien hat es heute früh eine Razzia in Deutschland gegeben.

Voir plus


allnews_image

Quer durch Europa werden Ausgangssperren und Schließungen verhängt

Voir plus