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Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland?

10 September 2020, 14:41

Tierwelt





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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) könnte erstmals in Deutschland ausgebrochen sein. Der Verdachtsfall besteht bei einem Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße.


 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) könnte erstmals bei einem Wildschwein in Deutschland, im Kreis Spree-Neiße, nachgewiesen werden. Das bestätigt das BMEL. Demnach habe das Landeslabor Berlin-Brandenburg den Verdacht festgestellt. Eine Probe des Kadavers wird im Friedrich-Loeffler-Institut in Riems virologisch untersucht. Sobald die Analyse abgeschlossen ist, wird Bundesministerin Julia Klöckner morgen über das Ergebnis informieren.

Nach dpa-Informationen gab es mehrere positive Tests. Der Sprecher des brandenburgischen Verbraucherschutzministeriums, Gabriel Hesse, sagte der dpa, erst wenn das FLI als nationales Referenzlabor den Verdacht ebenfalls bestätige, könne von einem Ausbruch gesprochen werden.

 

Sofortmaßnahmen gegen ASP im Kreis Spree-Neiße

Am morgigen Donnerstag will der ASP-Katastrophenstab im Kreis Spree-Neiße bis 8:30 Uhr alle nötigen Maßnahmen beschlossen haben. Das berichtet die MOZ und beruft sich dabei auf Angaben von Gundula Teltewskaja, Beigeordnete im Landkreis Oder-Spree. Sie sprach im Ausschuss für Bauen, Ordnung und Umwelt über den Fall.

Das Wildschwein wurde laut MOZ in der Gemarkung Sembten, einem Ortsteil der Gemeinde Schenkendöbern, gefunden. Dort sollen nun sofortige Maßnahmen ergriffen werden:





  • der Fundort werde abgegrenzt und nahegelegene Schweinebestände gesichert
  • in einem Vier-Kilometer-Umkreis um den Fundort werde ein Zaun gezogen, Material liegt bereits vor
  • im Nachbarkreis Dahme-Spreewald wurden vor wenigen Tagen mehrere Kühlzellen in Betrieb genommen, in denen Fallwild gelagert werden kann

Der wichtigste Schutz für Schweinebestände sind möglichst hohe Biosicherheit-Maßnahmen. Wie sich deutsche Schweinehalter auf den ASP-Ausbruch vorbereiten und was sie im Ernstfall tun können, lesen Sie im großen agrarheute-Spezial über die Afrikanische Schweinepest - Der Ernstfall.

 

Bereits 66 ASP-Fälle in Polen

Im Nachbarland Polen grassiert die Afrikanische Schweinepest schon länger. Insgesamt gab es dort dieses Jahr bereits 66 ASP-Fälle. Das sind bis jetzt schon mehr Fälle als im Jahr 2019. Die meisten brachen in Hinterhofbeständen aus. 60 der 66 Fälle waren in Beständen mit weniger als 100 Schweinen ausgebrochen.

 

Krankheitsverlauf und Risiko für Menschen

Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die sich vor allem über die Wildschweinbestände in vielen Regionen Osteuropas ausbreitet und auf Hausschweine übergeht. Für Haus- und Wildschweine und verläuft die Viruserkrankung tödlich. Für andere Tiere und Menschen stellt die Krankheit keine Gefahr dar.





Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. Symptome sind

  • Fieber
  • Abgeschlagenheit bzw. Apathie
  • zum Teil Blaufärbung (Cyanose) der Haut
  • Blutungen aus Mund, Nase und After
  • eventuell auch Husten, Atemnot, Durchfall, Erbrechen, Blutergüsse in Nieren und Lymphknoten, Lungenödeme

 

 


Quelle: agrarheute


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