change language     -        


Die Farbe der Ozeane verändert sich - und das ist ein Problem

February 16, 2019, 7:26 pm

Type: Erde





news_image

Quelle Image:  unbekannt

 

Der Klimawandel bringt die Mikroorganismen im Ozean durcheinander. Forschende fürchten: Das wirkt sich auf den ganzen Planeten aus.


 

Schaut man vom All auf die Erde, sieht man vor allem eins: viel Blau. Unser Planet ist zu gut zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Doch die Ozeane haben keinen einheitlichen Blauton, die Palette reicht von hell- bis dunkelblau oder auch grün. Dieses Farbenspiel könnte sich allerdings bis Ende diesen Jahrhunderts extrem ändern. Laut einer Studie, die diesen Montag in Nature Communications veröffentlicht wurde, soll etwa die Hälfte der Ozeanfläche bis 2100 die Farbe ändern. Grund dafür: die globale Erderwärmung.

Die Meeresökologin Stephanie Dutkiewicz vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und ihr Forschungsteam haben errechnet, dass die bereits bestehenden Farbunterschiede in den Ozeanen stärker werden: Blaue Flächen werden noch blauer, grüne noch grüner.

 

"Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird sich die Farbe von 50 Prozent der Ozeanfläche merklich ändern", schrieb Dutkiewicz in einer Pressemitteilung des MIT. "Dies könnte sehr ernste Folgen haben."

Das Team von Stephanie Dutkiewicz hatte mit Computermodellen errechnet, dass einige algenarme Regionen wie die Subtropen in den kommenden Jahrzehnten noch blauer werden, weil es hier künftig noch weniger Phytoplankton geben wird. In den Gebieten rund um die Pole soll hingegen ein Phytoplankton-Boom stattfinden. Diese Regionen werden vermutlich immer grüner aussehen.

"Diese Veränderungen sind schlecht, da sie sich definitiv auf die gesamte Nahrungskette auswirken werden", sagte Dutkiewicz gegenüber CNN. "Phytoplankton bilden die Basis und wenn sich die Basis ändert, gefährdet das alle in der Nahrungskette bis hin zu Eisbären, Thunfisch, oder alles, was du essen oder dir gerne auf Bildern anschauen möchtest."





Die Farbänderungen entstehen durch die unterschiedliche Konzentration von Phytoplankton, welches sich durch den Klimawandel verändert. Phytoplankton besteht aus mikroskopisch kleinen Organismen, die in den oberen, sonnendurchfluteten Meeresschichten leben. Gebiete mit viel Phytoplankton erscheinen grün. Meereszonen mit wenig Phytoplankton hingegen wirken marineblau.

Phytoplankton ist für das Ökosystem extrem wichtig: Die Organismen sind nicht nur Nahrungsquelle für viele Meereslebewesen, sondern produzieren durch Photosynthese außerdem die Hälfte des weltweiten Sauerstoffs. Außerdem schlucken sie jährlich etwa zehn Gigatonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. Damit mindern sie die Erderwärmung.

 

Durch steigende Meerestemperaturen hat sich die Menge des Phytoplankton seit den 1950er Jahren um 40 Prozent verringert. Falls sich der Abwärtstrend fortsetzt, könnte vielen Meeresbewohnern das Futter ausgehen. Außerdem könnte der Sauerstoffgehalt in der Luft sinken und der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre steigen.

Darum sind die Farbveränderungen der Meere ein wichtiges Indiz, wie sich der Klimawandel auf Phytoplankton – und somit auf den ganzen Planeten – auswirkt. Auf der Erde wird man die Veränderung mit dem bloßem Auge aber nicht erkennen können, sagte Anna Hickman, Co-Autorin der Studie. Auf Satellitenbildern könnte unser Planet jedoch deutlich grüner und blauer aussehen.


Quelle: Motherboard



news_image

Ein kleiner Ratgeber der dabei helfen kann etwas erleichterter durch das Leben zu gehen. Es ist die Wiederholung eines Systems das schon lange bekannt ist und in vielen Formen veräußerlicht und praktiziert wurde und wird. Auf das beim lesen Eure Liebe ent

Read more

news_image

Weitere schlaflose Nächte mit ähnlichen Gedanken wie schon in Gesammelte Gedanken einer schlaflosen Nacht Teil 2 und Teil 1 zu finden sind - werden hier genau so unverschönt präsentiert wie schon zuvor.

Read more

news_image

Der kalifornische Mono Lake ist nichts für Weicheier. Denn das Gewässer ist stark alkalisch. Jetzt wurden dort unbekannte Tierarten entdeckt.

Read more

news_image

Schreiben aus Frustration, in schlaflosen Nächten. Die Ergebnisse sind höchst subjektiv.

Read more

news_image

Die Reisebranche setzt auf "Dark Patterns", um Kunden zu manipulieren. Britische Behörden erteilten Auflagen, in Österreich gibt es noch keine solchen Pläne

Read more


allnews_image

Es sind herzzerreißende Bilder, die regelmäßig um die Welt gehen: Von Kindern, die in Fabriken schuften, in Minen kauern oder auf Plantagen bei der Ernte helfen. Sicher möchte niemand gerne dafür verantwortlich sein, dass Kinder auf diese Weise ausgebeute

Voir plus


allnews_image

Großer Erfolg für den Artenschutz: Die Kampagne "Zootier des Jahres" hat 2018 mehr als 50.000 Euro für den Schutz der Scharnierschildkröten erbringen können. Diese Mittel gehen nun zwei Projekten zu, die sich um die Rettung der hochbedrohten Gattung bemüh

Voir plus


allnews_image

Es war eines der Wahlversprechen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron - jetzt debattiert die französische Nationalversammlung über den umstrittenen Entwurf zu einem neuen Bioethikgesetz. Es würde auch lesbischen Paaren und alleinstehenden Frauen erla

Voir plus


allnews_image

Der Gospelday auf Langeoog war ein großer Erfolg, der Langeooger Gospelchor um Noemi Rohloff sang am Wasserturm bei herrlichem Sommerwetter zeitgleich mit 65 Chören in ganz Deutschland für eine gerechtere Welt und ein großes Publikum war der Einladung zum

Voir plus


allnews_image

JEVER Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers ruft zum Weltfriedenstag der Vereinten Nationen am Samstag, 21. September, dazu auf, ein Zeichen zu setzen: Um 17 Uhr trifft sich Albers mit Vertretern der Friedensinitiativen vor dem Rathaus, um auf die besondere

Voir plus


allnews_image

"Wie könnt ihr es wagen?": Klima-Aktivistin Greta Thunberg klagt in New York die Politik an, mit ihrer Untätigkeit die Welt zu gefährden. Auf dem UN-Gipfel gibt es anschließend zwar neue Versprechen. Doch gibt es Zweifel, ob die den nötigen Aufbruch bring

Voir plus



allnews_image

Einweg-Produkte aus Plastik sollen verschwinden und zwar schnell. Indien will deshalb bis Anfang Oktober Besteck, Strohhalme, Geschirr, Tüten und kleine Getränkeflaschen verbieten. Das Land wäre damit eines der ersten Länder, die so einen drastischen Schr

Voir plus


allnews_image

Julian Reitze und Stefan Zender wollen den Komfort von Kapselkaffee und Umweltverträglichkeit miteinander vereinbaren. Ob das gelingen kann?

Voir plus


allnews_image

Eigentlich war Karachi für Ruth Pfau nur eine Durchgangsstation, wo die junge Ärztin und Nonne auf ihr Visum für Indien warten sollte. Doch dann stand sie 1960 dem Elend der Lepra-Kranken in der pakistanischen Hafenstadt gegenüber. "Man wurde nicht behand

Voir plus


allnews_image

Seit je her rätseln die Menschen darüber ob die Zukunft vorherbestimmt ist oder nicht. Dabei gehen einige Menschen davon aus, dass unsere Zukunft wie in Stein gemeißelt fest steht und das egal was auch geschehen mag, diese nicht abänderbar ist. Auf der an

Voir plus


allnews_image

Wie bei jedem anderen „Medikament“ auch, gibt es auch bei dem CBD Öl die ein oder andere Wechselwirkung oder auch Nebenwirkung die es zu beachten gilt. Allerdings sind die Zahlen der Nebenwirkungen sehr gering und in der Regel auch völlig harmlos, im G

Voir plus


allnews_image

Marihuana wird seit ewigen Zeiten verwendet, vor allem zur Behandlung von Krankheiten. Es wurde im alten China als Anästhetikum verwendet. Es war eines von fünf Kräutern, die während der indischen Eisenzeit eingenommen wurden, um Angst zu lindern. Cannabi

Voir plus




allnews_image

Was passiert, wenn alles zur App wird? Ökonomen sehen für viele Berufe in den kommenden Jahrzehnten schwarz. Es gibt Prognosen, die jeden zweiten Job in Gefahr sehen – auch in Deutschland.

Voir plus


allnews_image

Die einen sind echte Sonnenanbeter, die anderen verbringen die Sommermonate konsequent im Schatten – oder drinnen, weil sie die Sonne fürchten? Ist das übertrieben oder vollkommen gerechtfertigt? Zwei FIT FOR FUN-Redakteure diskutieren.

Voir plus


allnews_image

Stellen Sie sich Ihr Leben vor, wie Smart-Home-Entwickler es gerne sehen würden: Ein langer Arbeitstag ist vorbei und es fehlen nur noch wenige Meter bis nach Hause. Ihre Haustüre öffnet sich dank Gesichts- und Iriserkennung automatisch. Das Haus ist bere

Voir plus


allnews_image

Unsichtbare Gefahr

Voir plus


allnews_image

Energiequelle der Zukunft

Voir plus