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Der letzte Klick

January 4, 2019, 5:21 pm

Type: consumption

       




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Mal ganz kurz ein inneres Selfie schießen: Wie geht es mir gerade?

Na, auch gerade das Gefühl, das Jahr sei nur so vorbei gerauscht? Zeit für ein neues Mantra: Ich. Bin. Jetzt. Hier. Smartphone aus.


 

Dass Sie diesen Artikel lesen, ist womöglich kein gutes Zeichen. Auf dem Handy etwa? Dann haben Sie sich also wieder unterbrechen lassen und zu Ihrem Smartphone gegriffen, wie etwa 50-mal am Tag. Im Schnitt lassen Sie sich alle 20 Minuten von Ihrem Leben ablenken – um Texte wie diesen zu lesen, mal eben Facebook, Twitter, WhatsApp, die Schlagzeilen zu checken oder eine Runde Diddeldaddel zu spielen. Kurz: Wenn Sie noch nicht zu jenen Menschen wie mir gehören, die sich ganz fest vorgenommen haben, künftig weniger Zeit mit ihrem Handy zu verbringen, werden Sie vermutlich bald zu ihnen gehören. Die gute Nachricht: Wir sind viele.

 




Wir sehnen uns danach, endlich das zu tun, was wir eigentlich tun wollen: beruflich Aufgaben voran und zu Ende zu bringen und uns privat mit den Menschen zu verbinden, die uns lieb und wichtig sind. Auch ich will das. Wie gut würde sich das anfühlen. Stattdessen wache ich auf und lese zuerst im Chat mit meiner Kollegin von einem technischen Fehler in einem Artikel. Sie hat ihn schon behoben, schreibt sie, wolle mich aber rasch informieren. Beim Kaffeemachen plingt eine WhatsApp von meiner Mutter auf. Sie schickt ein Bild und die Frage, ob diese Tasche der Enkelin gefallen könnte. Gleich darunter lese ich die Überschrift zu einer Rezension des neusten Films, der einen Oscar verdient hätte. Dann antwortet meine Mutter auf meine Antwort, wegen der Tasche. Ich muss die aber ungelesen wegdrücken, denn die Tochter will auf dem Handy checken, ob nicht etwa ihre erste Schulstunde ausfällt. Die Nachricht meiner Mutter werde ich also später lesen, in der S-Bahn, wo ich mich eigentlich in die Schlagzeilen vertiefen wollte. Oder ich werde sie vergessen. Dann wird sie in meinem Bewusstsein wie Feinstaub nach unten sinken und zu dem grauen Gefühl beitragen, dass sich inzwischen regelmäßig am Abend einstellt, weil ich wieder zu wenig von dem geschafft habe, was ich eigentlich wollte. Und zu viel Zeit verbracht habe mit ... tja, womit eigentlich?

Der Informatiker Alexander Markowetz hat das als Juniorprofessor an der Uni Bonn schon 2015 herausgefunden, indem er sich von 60.000 Menschen die Erlaubnis geholt hat, ihre Nutzungsdaten auszuwerten. Markowetz' Studie ergab, dass die Probanden durchschnittlich zweieinhalb Stunden am Tag mit ihren Smartphones online waren. Die weitaus meiste Zeit davon, um zu kommunizieren, zum Beispiel über WhatsApp, und sich sozial zu vernetzen auf Facebook oder Instagram. Ein paar Minuten spielten sie auch mit ihrer aktuellen Lieblings-App. Lediglich sieben Minuten nutzten sie das Handy, um damit so etwas Pragmatisch-Praktisches zu tun, wie ein Ticket für die Bahn zu kaufen. Ob und wo Sie in Ihrer Nutzung von diesem Durchschnitt abweichen, können Sie ja seit Kurzem auf Ihrem iPhone selbst sehen.

Natürlich ist das zeitgemäß. Dass ich mir auf dem Smartphone in der S-Bahn in 35 Minuten einen Überblick über die Geschehnisse des Tages verschaffen kann, ist ein Segen, kein Fluch. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit mag verschwimmen, aber darin liegt auch die Chance, die Dinge dort und dann zu tun, wenn es gerade passt. Unsere Arbeitswelt – wie übrigens auch die unserer Freunde – ist flexibler und mobiler geworden. Sie ist zudem schneller, dichter und internationaler geworden. Das bringt die globale Vernetzung der Welt nun mal mit sich. Wir leben mit mehr und rascher aufeinander folgenden Informationen. Stimuli nennen es Neurologen. Das "Pling" des Smartphones ist der Sound dazu.

Stakkato statt Flow

Es setzt mich in Kenntnis über den neuen Infoschnipsel und animiert mich gleichzeitig, selbst welche zu produzieren. Damit bringt mein Smartphone nicht nur mich dazu, ihm Zeit zu widmen. Es bringt auch alle dazu, mit denen ich vernetzt bin. Zu viel Zeit am Smartphone zu verbringen ist keine individuelle Sache, es ist eine kollektive: Wenn ich etwas sende, reagieren andere.

Dem könnte man jetzt entgegenhalten: Selbst wenn wir in Summe zweieinhalb Stunden täglich am Smartphone verbringen, gucken wir stattdessen doch schon lange keine überflüssigen Talkrunden oder noch überflüssigere Realityshows mehr im Fernsehen. Ja, mag sein. Aber das eigentliche Problem mit den Smartphones ist, dass sie uns unterbrechen. Und zwar viel zu häufig. Der Griff zum Handy fragmentiert den Alltag in 20-Minuten-Bruchstücke. Angeblich brauchen wir ganze 15 Minuten, um uns wieder ganz auf das konzentrieren zu können, womit wir vor dem "Ping" und dem Griff zum Handy beschäftigt waren. Wenn wir uns aber zu oft ablenken, anstatt uns mit etwas auseinanderzusetzen, zersplittern wir.





Es gibt einen Euphemismus dafür: Multitasking. Er suggeriert, dass unser Gehirn ähnlich wie Hochleistungsrechner, also Handys, mehrere Prozesse gleichzeitig abwickeln kann. Wenn es dabei jedoch nicht gerade ums Atmen oder Verdauen geht, ist unsere Biomasse schon mit mehr als zwei komplexeren Aufgaben überfordert. Schuld daran tragen die zwei Frontallappen unmittelbar hinter unserer Stirn. Wenn wir einer Aufgabe nachgehen und dann eine zweite hinzukommt, wird Aufgabe A in dem einen Lappen geparkt, während sich Lappen zwei mit Aufgabe B beschäftigt. Wenn wir uns wieder A widmen, switcht das Hirn zurück zu Lappen eins. Das war's dann eigentlich auch schon mit der menschlichen Multitaskingfähigkeit, die in Wahrheit eben doch nur ein konsekutives Verarbeiten von Aufgabenbröckchen ist.

Kommt eine weitere Aufgabe hinzu, C, müssen die vorläufigen Ergebnisse von A oder B in andere Regionen des Gehirns hochgeladen, also memoriert werden. Das erfordert Zeit und Synapsenaktivität. Häufiges Wechseln zwischen A, B und C macht es nur schlimmer. Unsere zwei Lappen mit anhängender Hirnmasse sind überfordert. Unsere Konzentration lässt rasch nach, unsere Merkfähigkeit sinkt, Ergebnisse werden später ausgespuckt und in minderer Qualität. Dagegen kann man übrigens auch nicht antrainieren. Alles was man üben könne, sagt Markowetz, ist schneller zu Switchen. Aber nicht mal das sei wünschenswert. In seinem Buch Digitaler Burnout beschreibt er ein Experiment, in dem geübte Multitasker und eine Vergleichsgruppe voller Ungeübter Aufgaben parallel erledigen sollten. Das Ergebnis: Diejenigen, die in ihrem Alltag andauernd Multitasking betreiben, erzielten schlechtere Resultate als die Ungeübten. Die konnten besser priorisieren und sich länger konzentrieren.

Das Ergebnis eines weiteren Versuchs mag vor allem Onlinejournalisten betroffen machen: Gab man zwei Gruppen von Leserinnen und Lesern denselben Text entweder ausgedruckt ohne Hyperlinks oder online mit Hyperlinks zu lesen, konnten die Offlineleser hinterher Fragen zum Inhalt besser beantworten als die Onlineleser. Schon die winzige Entscheidung "Auf den Link klicken oder nicht" hatte das Gehirn zu sehr abgelenkt.

Die dauernde Überforderung macht uns aggressiv, fahrig, unzufrieden. Um die Befriedigung zu erleben, eine Aufgabe gut gemeistert zu haben, brauchen wir neben Ruhe, ausreichend Schlaf und gesundem Essen absolute Konzentration. Dann können wir uns vertiefen, in unserem Tun gleichsam versinken, wir vergessen die Zeit, gehen auf im Hier und Jetzt. Wir kommen in den Flow. So der Begriff, den der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi schon 1990 dafür geprägt hat. Dieser Flow macht glücklich.

Ständig aufs Handy zu blicken macht nicht glücklich. Wer sein Gehirn auf Dauer durch Multitasking, also Unterbrechungen, überfordert, bringt es in einen Zustand der permanenten Alarmbereitschaft. Wir empfinden mehr Sorge, mehr Angst.

Nun kann man freilich auch in einer idealen Welt nicht dauerhaft im Flow dahintreiben. Warum sollte man also in den Pausen, die sich zwangsläufig ergeben – an der Bushaltestelle stehen, Mittagessen, im Meeting auf den entscheidenden Tagesordnungspunkt warten – nicht doch mal eben das Smartphone anstupsen? Ganz einfach: Weil das nicht der Sinn von Pausen ist.

Unser Gehirn ist, während wir nur in die Luft schauen, keinesfalls inaktiv. Es sortiert seine Daten, verstaut Wichtiges, entrümpelt Unbrauchbares. Damit sind wir, wenn's wieder spannend wird, von Neuem aufnahmefähig. Doch diese Mikropausen haben wir abgeschafft. Wir klicken sie zu. Langeweile ist vom Aussterben bedroht.

Das hat messbare Folgen für unsere Aufmerksamkeitsdauer. Peter Bostelmann, der sich im Softwareunternehmen SAP um die mentale Gesundheit der Mitarbeiter kümmert, zitiert dazu in einem Videovortrag eine Studie von Microsoft: Konnten wir im Jahr 2000 noch zwölf Sekunden lang unsere Aufmerksamkeit auf eine Sache richten, sank diese Dauer auf acht Sekunden im Jahr 2013. Also genau während jener Jahre, in denen wir online gingen und anfingen, das Internet mit uns herumzutragen. Inzwischen ist unsere Aufmerksamkeitsspanne kürzer als die eines Goldfischs. Die soll immerhin bei neun Sekunden liegen.





Glücklich beim Chatten und Posten

Der wiederholte Griff zum Smartphone macht uns also unproduktiver, es setzt unsere Konzentration und Merkfähigkeit zurück. Wir fühlen uns ermattet und erschöpft. Im schlimmsten Fall werden wir depressiv. Was wiederum – das hat der Mediziner und Leiter der Dießener Klinik für Internetsüchtige Bert te Wildt im vergangenen Jahr nachgewiesen – bei Betroffenen dazu führt, noch rascher zum Smartphone zu greifen. Wir fühlen uns schlechter, und deswegen mögen wir uns auch weniger. Offensichtlich steckt der spätkapitalistische Mensch in einer narzisstischen Krise. Wie haben diese kleine schlanken Biester das nur binnen zehn Jahren geschafft?

Dafür gibt es biologische Erklärungen. An der Medienambulanz der Bochumer Klinik haben Hirnforscher nachgewiesen, dass beim Chatten und Posten Wohlfühlregionen in unserem Gehirn stimuliert werden. Dieselben wie bei gutem Essen oder beim Sex. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Neurotransmitterstoff Dopamin. Soziale Medien und Spiele triggern dessen Ausschüttung mit Punkten, Likes und Followern. Entscheidend ist dabei, dass diese Programme und Apps nicht immer Punkte, Likes und Follower bescheren, sondern nur manchmal. Random Reward nennt sich das. Da stehen wir total drauf. Es besagt nichts anderes, als dass wir uns viel lieber mit etwas beschäftigen, wobei wir mal gewinnen, mal verlieren, mal eine Belohnung bekommen, mal nicht, als mit etwas, wobei wir immer sofort gewinnen. Auch einarmige Banditen funktionieren nach diesem nur scheinbar idiotischen Prinzip.

Hinzu kommt, dass mit jeder Nachricht, die wir empfangen oder verschicken, unser Wunsch nach Zugehörigkeit erfüllt wird. Das Aufstöbern eines tagesaktuellen Sonderrabbats befriedigt unseren Jagdinstinkt (wenn auch nur die verkümmerte Version davon, den Schnäppchenjagdinstinkt). Und das bloße Verschieben von E-Mails aus dem "Ungelesen"- in den "Gelesen"-Ordner suggeriert uns, etwas erledigt zu haben, worauf wir stolz sein können, wenigstens ein kleines bisschen.

All diese Bedürfnisbefriedigungen mögen wahnsinnig winzig erscheinen. Sind sie auch. Aber wir spüren sie sofort. Und in unendlicher Fülle. Das macht das Smartphone so attraktiv.

Daneben gibt es allerdings auch gesellschaftskulturelle Gründe, warum wir so häufig vor dem Display buckeln. Wer darauf herumtippt wirkt beschäftigt. Und beschäftigt zu sein ist hoch angesehen. Die katholische Kirche hatte den Müßiggang schon vor Jahrhunderten als eines der sieben Hauptlaster gebrandmarkt. Die Protestanten ergänzten das durch ein rigides Arbeitsethos. Hochfrequente E-Mailer fühlen sich zwar gestresster als andere, sie glauben aber gleichzeitig, dass sie beruflich erfolgreicher sind (was nicht stimmt).

Was aber tun? Radikal offline zu gehen wäre ebenso dämlich wie einfach weiterzudaddeln. Verbote, Begrenzungen, Selbstzüchtigung? Alles eher unattraktiv. Helfen kann die Frage, was man stattdessen erleben könnte.

Die Künstlerprojektgruppe Seymour+, die sich mit dem digitalen Alltag und dessen sozialen Auswirkungen beschäftigt, schlägt eine einfache Übung vor: Angenommen, Sie wollen gerade ein Selfie von sich schießen, dann lassen Sie das doch einfach mal bleiben und machen stattdessen ein Selfie von Ihrem Inneren: Wie geht es mir gerade? Wo steh' ich hier eigentlich? Die Initiatorin der Gruppe, Melissa Unger, sagt über ihre Übung: "Wir fokussieren uns so sehr darauf, was andere von uns denken, auf das Äußere, dass wir ganz vergessen, uns mit uns selbst zu verbinden." Um ein inneres Selfie aufzunehmen, müssen Sie sich nicht in Pose bringen, sondern sich nur nach dem eigenen Befinden befragen: Rast mein Geist? Bin ich ruhig? Ist mir kalt? Oder heiß? Bin ich ängstlich? Glücklich? Hungrig? Einsam? "Und dann teilen Sie diese Gefühle klar und deutlich sich selbst mit, so dass Sie Ihre Bedürfnisse erkennen", empfiehlt Unger. Möglicherweise erkennt man dann einen Widerspruch zwischen dem Bild, das man nach außen gern abgeben möchte, und der inneren Wirklichkeit. Kann ja ein Anfang sein, beides irgendwann wieder besser zur Deckung zu bringen.





Ungers Spielerei ist eine einfache Achtsamkeitsübung. Die Bekämpfung der Informationsflut durch unser Smartphone hat längst selbst eine Informationsflut ausgelöst, und als Rettungsfloß ganz oben auf den Wellen schaukelt stets der Begriff Achtsamkeit. Er propagiert die Rückbesinnung auf den Augenblick. Ein Ende seiner Popularität ist nicht abzusehen. Das Frankfurter Zukunftsinstitut hat ihn auch für das kommende Jahr auf seiner Karte der Megatrends verortet – irgendwo zwischen Bioboom, Gutbürger, Lebensqualität und Social Business, Postwachstumsökonomie und Minimalismus.

"Low digital" als Distinktionsmerkmal

Achtsamkeit ist das Rezept für unsere digitale Diät. Dem Frittierfett unserer Zeit, der digitalen News, steht dabei die Rückkehr zum analogen Erleben entgegen: Atmen, Anfassen, Riechen, Spüren, Sehen, Hören. Viel sinnvoller als sich zu fragen, was man digital weglassen solle, meint der Mediziner Bert te Wildt, sei es, sich zu fragen, was man analog alles verpasse. Ja, auch wenn das der Geruch abgestandener U-Bahn-Luft ist. Bereits eine Minute bewussten Einlassens darauf beruhigt den Puls, senkt den Blutdruck, pegelt überschießende Hormone zurück. So effektiv, dass Unternehmen wie Google und SAP sogar eigene Achtsamkeitstrainer beschäftigen, die das mit allen üben: vor jedem Meeting eine Minute stilles Atmen zum Runterkommen. Idealerweise denkt man dabei ganz locker und wertfrei darüber nach, warum man gerade hier ist.

Und das soll funktionieren? Ja, tut es. Yogis wissen das schon seit Längerem. Deren Übungen trainieren nicht nur die richtige Haltung für den Körper, sondern auch für den Geist. Fokussieren aufs Hier und Jetzt, lautet das Mantra. Wer regelmäßig übt, ist konzentrierter und geduldiger. Und lässt sich weniger schnell von einem Smartphone-Pling ablenken.

Natürlich gibt es auch pragmatischere Tipps, um den digitalen Unterbrechungswahnsinn zu bändigen. Das Handy beim Spazierengehen zu Hause lassen. Überhaupt spazieren gehen. Mit der Familie oder Freunden etwas unternehmen (und dabei das Handy ausschalten). Das Smartphone tief im Rucksack verstauen und sich wieder eine Armbanduhr zulegen. Und wo man schon dabei ist, am besten auch gleich einen hübschen Wecker. Denn im Schlafzimmer sollte das Ding keinesfalls noch länger liegen.

Natürlich gibt es auch schon Apps, die einem dabei helfen, nicht mehr so häufig auf Apps zuzugreifen. Klingt paradoxer als es ist. Solche Programme sperren störende Nachrichten, legen Zeiten fest für Zugriffe, warnen vor jedem Anschalten, ob man das auch wirklich wolle, protokollieren, wie oft man am Ende des Tages dann doch gewollt hat, und so fort.

Am einfachsten packt man den Menschen allerdings bei seiner Eitelkeit. In einer Zeit, in der jeder ständig aufs Smartphone starrt, hebt sich derjenige ab, der sich digital zurückhält und Daten so bewusst konsumiert wie sein Essen. Damit gehört low digital zum upcoming Lifestyle wie Bio, Vegan und Vintage. Und den pflegen nicht analoge Hinterwäldler, sondern die sogenannten digitalen Eliten. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis große Tech-Konzerne auf diesen Trend reagieren. Dann könnte uns ausgerechnet unser Smartphone dabei helfen, endlich wieder zu mehr Zufriedenheit zurückzufinden.

 


Quelle: Zeit



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